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Das Tegelberghaus vor königlicher Bergkulisse

Winterwandern am Tegelberg und weitere Möglichkeiten

Der Tegelberg ist im Sommer ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger. Nicht zuletzt wegen der Klettersteige. Im Winter ist es am Tegelberg ruhiger, aber nicht minder aussichtsreich.

Bereits die Anfahrt zur Tegelbergbahn nahe Schwangau ist etwas Besonderes. Links die barocke Kirche St. Coloman, rechts die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Und vor uns die steil aufragenden Wände des Tegelberg. Mit der Seilbahn geht es nach oben. Je höher die Kabine steigt, desto eindrucksvoller präsentiert sich Schloss Neuschwanstein zur Rechten. Links grüßt die Rohrkopfhütte, direkt an der Skiroute und dem Skitourenlehrpfad. Schließlich ist die Gipfelstation auf 1.730m Höhe erreicht.

Schloss Neuschwanstein in der Nachmittagssonne
Schloss Neuschwanstein in der Nachmittagssonne

Zwei Winterwanderwege sind ab der Bergstation gespurt. Der eine führt nahezu ebenerdig ein paar hundert Meter zum Ort der Besinnung. Der andere ist etwas anspruchsvoller und führt ‚eine Etage höher‘.

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Zum Ort der Besinnung

Der Ort der Besinnung ist zwar bereits nach etwa 15 Minuten Gehzeit erreicht. Aber alleine der Weg ist ein Genuss. Nur wenige Meter nach der Bergstation breitet sich Stille aus. Hinter einer kleinen Baumgruppe taucht rechts unten der Alpsee auf. Geradeaus kommt das Holzkreuz, das das Ziel an der Station der alten Materialbahn des Tegelberghauses markiert, in Sicht. Gegenüber baut sich der massige Straußberg auf.

Im Sommer kommt hier der Ahornreitweg aus der Bleckenau nach oben. Und den hat schon ‚der Kini‘ bei seinen Besuchen auf dem Tegelberg genutzt. Der Weg zu diesem wunderschönen Ort mit Blick auf den Hohen Straußberg und den Säuling, oberhalb des Alpsees, ist nicht allzu lang. Die Kürze und auch die Präparierung ermöglichen auch Nicht-Bergfexen die Möglichkeit auf diesen herrlichen Ausblick.

Der Ort der Besinnung
Der Ort der Besinnung

Auf Augenhöhe mit der Zugspitze

Der Ort der Besinnung lässt sich gut mit dem zweiten Wanderweg kombinieren. Auch dieser Weg beginnt ab der Bergstation. Im Gegensatz zum dem kürzeren Weg in Richtung Straußberg, führt der Weg auf die Branderschrofenschulter gut 80 Höhenmeter bergan. Ein guter Tritt und festes Schuhwerk machen sich auf dem präparierten, aber aufgrund des steileren Geländes rutschigeren Pfad bezahlt. Eine halbe Stunde muss man für den Weg auf die Schulter unterhalb des Branderschrofen einplanen.

Gipfelpanorama mit Zugspitze auf der Branderschrofenschulter
Gipfelpanorama mit Zugspitze auf der Branderschrofenschulter

Oben öffnet sich ein tolles Panorama in Richtung der Ammergauer, Tiroler und Allgäuer Berge. Selbst wenn der Himmel nicht klar ist, kann man gegenüber den Gebirgsstock der Zugspitze gut erkennen. Wenn die Fernrohre nicht wie in diesem Winter dick eingeschneit sind, unterstützen sie beim Blick in die einzigartig schöne Bergwelt.

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Die Winterwanderungen am Tegelberg sind weniger sportlich ambitioniert, als vielmehr genußorientiert. Auf der Sonnenterasse der Bergstation oder im Tegelberghaus, dem ehemaligen Jagdhaus König Ludwigs II., kann man dem Sinnesgenuss auch den kulinarischen Genuss folgen lassen, bevor es mit der Bahn zurück ins Tal geht.

Langlaufen, Skifahren & Skitouren am Tegelberg

Am Fuße des Tegelberg gibt es für Anfänger und Familien zwei kleine Skilifte mit moderater Hangneigung. Eine Langlauf-Loipe beginnt ebenfalls direkt am Parkplatz. Speziell in der Nacht ist die beleuchtete 2,5-Kilometer-Runde in Sichtweite von Schloss Neuschwanstein ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Abfahrt vom Tegelberghaus ist als Skiroute ausgewiesen. Ein Skitourenlehrpfad führt in etwa 2 Stunden über die Rohrkopfhütte hinauf zum Tegelberghaus. Zum Skitouren-Abend am Donnerstag sind die Skiroute wie auch die beiden Hütten bis ca. 22 Uhr geöffnet.

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