Anzeige – Uphill flow – eMountainbiken im Selbstversuch. Ein Fazit

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In diesem Frühjahr hatte ich mich schon einmal mit dem Thema eBike auseinandergesetzt. Es ging um den Vergleich zwischen herkömmlichem Mountainbike und dem Trend hin zum eMountainbike. Natürlich kann so eine Thema innerhalb eines Blogs nicht objektiv, sondern nur subjektiv angegangen werden. Allerdings hatte ich damals auch ein paar gute Feedbacks, die zeigen dass das Thema viele berührt und zu regen Diskussionen führt. Aus diesem Grund bin ich zum „Selbsttest“ übergegangen und habe mich auf einer Mountainbiketour einmal auf ein eBike gesetzt.

Um es vorweg zu nehmen. Persönlich ist auch nach diesem Ausritt ein nicht-motorisiertes Bike mein Favorit. Einerseits geht es mir um die körperliche Herausforderung, andererseits stehe ich dem „wachsenden Verkehr“, auch in höheren und abgelegeneren Lagen, kritisch gegenüber. Nicht zuletzt die Tatsache, dass viele steile Auf- und Abfahrten, auch auf geteerten Wegen, für „jedermann“ erreichbar werden, ist aus meiner Sicht problematisch. Fahrtechnik und -sicherheit sind, nach meinen eigenen Beobachtungen, nicht wirklich bei jedem gegeben. Man kann jetzt sagen, dass das auch auf den ein oder anderen Biker ohne Elektrofahrrad zutrifft, aber scheuen letztlich oft die Anstrengung.

Aber zurück zu meinem Selbsttest. Ich habe mir ein Simplon Mountainbike mit Bosch Motorisierung organisiert und mich auf den Weg gemacht. Obwohl immer wieder geschrieben wird, dass die eMountainbikes auch tatsächlich für schweres Gelände geeignet sind, bin ich zunächst einmal gemütlich auf geteertem Untergrund und später auf breiten, gut befestigten Schotterwegen losgefahren. Der Vortrieb und die deutlich geringere Anstrengung waren echt der Hammer. Schließlich habe ich mich auch auf einen kleinen Waldtraud gewagt und war wirklich überrascht. Gutes Handling und gute Traktion haben wirklich Laune gemacht.

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Persönliches Fazit: Fahrspaß ja. Zwischendurch, wenn zuvor viele lange Touren gefahren wurden, ist es sicher eine nette Alternative, um den Trainingsplan zu ergänzen; und trotzdem bleibe ich fürs Erste noch bei meinem per Muskelkraft betriebenen Rad. Wobei ich dem Thema eBike nicht mehr ganz so kritisch, wie zu Beginn diesen Jahres, gegenüber stehe. Man wird ja auch nicht jünger 😉

eBike oder normales Mountainbike. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Trailer hier macht in jedem Fall eines: extrem Lust aufs Biken!

 

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