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Schrecksee über Erzstieg

Den sensationell schönen Aufstieg über den Erzstieg habe ich bereits in der Tour auf das Prinz-Luitpold-Haus beschrieben. Wer dem Aufstiegstrubel auf den Schrecksee entgehen möchte, der wählt ebenfalls die Alternative über den Erzstieg.

Im Vergleich zu der oben genannten Tour auf das Prinz-Luitpold-Haus beginnt der Aufstieg allerdings bereits an der Hölzernen Kapelle (Hubertuskapelle). Hier befindet sich zwar auch eine Bushaltestelle des Talbusses, am besten aber wählt man für die Anfahrt das Fahrrad.

Blick auf den Schrecksee, dahinter das Rauhhorn
Blick auf den Schrecksee, dahinter das Rauhhorn

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Über die Alpe Erzberg in Richtung Jubiläumsweg

Fast gegenüber der Kapelle für ein Wirtschaftsweg in das Gebiet der Alpe Erberg. Auf dem zunächst breiten Weg geht es nördlich um den Roßkopf herum. Der Weg wird auf Höhe des Lahnerkopf schmäler und steigt auf den südlichen Sattel des Roßkopf an. Hier trifft er auf den Aufstiegsweg der vom Giebelhaus hinauf führt. Etwa 660m Aufstieg liegen seit Verlassen der Fahrstrasse hinter uns.

Linker Hand geht es weiter. Nahezu auf der Höhenlinie bleibend quert man unterhalb des Oberschrattenberg zwei, drei Schuttrinnen. Hier kann es aufgrund der harten Winter auch einmal unwegsam werden, wenngleich der Pfad im Rahmen des Grenzgänger-Projekts saniert wird. In einem Latschenfeld geht es schließlich ein paar Meter in Kehren nach oben.

Auf einem Hochplateau hat man den größten Teil des Anstiegs erreicht. Im Notländ, auf 1.879m Höhe, trifft man auf den nord-östlich verlaufenden Jubiläumsweg.

Auf dem Jubiläumsweg zum Schrecksee

Wiederum links ab folgt man nun dem Jubiläumsweg in Richtung Nord-Osten. Oberhalb des Schwarzwassertals geht es an einer zur rechten Seite abfallenden Wiese nahezu eben dahin. Der ein oder andere kleine Auf- und Abstieg bringt Abwechslung in die Höhenwanderung. Nach ein paar hundert Metern ist ein Felsband oberhalb einer Geröllrinne erreicht.

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Der Weg wendet sich nun nordwärts und quert eine breite Wanne unterhalb der Schänzlespitz. In diesem Bereich kann man oft auf ein ganzes Rudel Gemsen treffen. Allerdings sollte man dabei den felsigen Bereich oberhalb des Weges gut im Auge behalten, da die Tiere auf der Flucht den ein oder anderen Stein lostreten können.

In einem weiten Rechtsbogen zeih sich nun der Weg in Richtung Lahnerskopf. Hier beginnt ein kleiner Aufstieg auf ein Joch, bevor es nochmals ein paar Meter in eine Senke geht. Nun steht der kurze, finale Aufschwung zu den weiten Alpwiesen oberhalb des Schrecksees bevor. Und plötzlich öffnet sich das herrliche Panorama hinunter auf den Bergsee, dahinter das mächtig beeindruckende Rauhhorn.

Abstieg über die Taufersalpe

Vom Notländ bis hierher ist der Weg auf österreichischer Seite verlaufen. Nun quert man die Grenze und steigt auf der deutschen Seite hinunter zum See. Der Abstieg erfolgt über das Nordufer. Hier geht es zunächst über ein Latschengebiet, dann entlang der Felswand auf einem felsigen ab er gut zu gehenden Weg hinunter zur Taufersalpe. Das kleine Hochtal ist schnell gequert und der Weg beginnt im Wald weiter zu fallen.

An dem kleinen Speichersee auf etwa 1.300m Höhe steigt man entweder bis zum E-Werk im Auele ab, oder man hält sich im Wald links und folgt einem Pfad. Dieser führt in südwestlicher Richtung zunächst gemächlich, dann steiler hinunter zur Giebelhausstrasse. So ist der Rückweg zur Hölzernen Kapelle etwas kürzer als über das E-Werk.

Die Karte zur Tour

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