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Aussichtspunkt zwischen Gorghi und Ranciom

San Giovanni – Rancion… große MTB Runde bei Arco

Die Mountainbiketour zum Rifugio San Giovanni al Monte habe ich hier als kleine Eingewöhnungsrunde hier bereits beschreiben. Man kann den Berggasthof aber auch in eine größere Tour einbauen.

Um den Gardasee sind die Mountainbikestrecken sehr gut mit Schildern und zugehörigen Nummern ausgewiesen. Diese Beschreibung folgt in großen Zügen dem Weg Nummer 744, der vorn Varignano, westlich von Arco, über San Giovanni al Monte  nach Gorgho, Treno und Calvola nach Ville del Monte und schließlich über Tenno wieder zurück zum Ausgangspunkt führt.

Die hier beschrieben Strecke lässt sich in beide Richtungen gut meistern, wobei sie im Uhrzeigersinn, also entgegen der hier beschriebenen Richtung, anspruchsvoller ist. Die Wege sind aber alle immer breit (keine Single-Trails) und durchweg fahrbar.

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Ich beschreibe diese Tour mit dem Start- und Zielort Arco. Direkt an der großen Kirche geht es auf der Hauptstrasse in Richtung Westen. Ein paar Meter nach dem großen Krankenhaus führt rechts ein  Weg in das kleine Örtchen Chiarano. Durch die schmalen Gassen hindurch ist die Auffahrt in Richtung San Giovanni bereits ausgeschildert. Direkt zu Beginn der Tour folgt bereits einer der schönsten Abschnitte.

Von Arco nach San Giovanni

Die Auffahrt durch die Olivenhaine ist zwar manchmal steil und aufgrund des Kopfsteinpflasters auch anspruchsvoll, die Eindrücke hier sind aber einfach herrlich. Es schlängeln sich so einige Routen durch den Hang. Die eine mehr, die andere weniger steil. Folgt man der Beschilderung so erreicht man auf einem mittleren Niveau die Verbindungsstrasse zwischen Varignano und Padaro, die uns schließlich bis hinauf nach San Giovanni bringt. Bis zum Erreichen der Strasse sind 130 Höhenmeter zu bewältigen.

Herrliche Aussicht auf den Gardasee, oberhalb von Padaro
Herrliche Aussicht auf den Gardasee, oberhalb von Padaro

Es folgen nun 360 Höhenmeter auf einer asphaltierten Strasse. Zunächst geht es über freies Gelände an Padaro vorbei. Hier kann die Sonne zu späteren Stunde schon richtig brennen. Erst nach Padaro folgen schattigere Abschnitte. Die Straße schlängelt sich nun in einigen Kehren durch den Wald hinauf zu einem Aussichtspunkt.


Hinweis: In der zweiten Kehre des Anstiegs zweigt rechts eine Alternative ab. Ein zunächst breiter Weg, der schließlich in einen S0-Trail mündet und kurz hinter dem Aussichtspunkt wieder auf die Strasse trifft. Auch im weiteren Verlauf folgen noch ein, zwei weitere dieser Abzweige, die aus meiner Sicht aber eher für die Abfahrt von San Giovanni geeignet sind. 


Nach dem Aussichtspunkt geht es lange Zeit relativ flach weiter. Zunächst in leichtem Auf und Ab, dann mäßig steigend geht es oberhalb von Dro nach Norden. Erst gegen Ende der Auffahrt zum Rifugio San Giovanni folgen ein paar steilere Abschnitte. Nichts desto trotz sind es bis zur Einkehr im Berggasthof 950 Höhenmeter ab Arco.

Schöne Trails in Richtung Tenno

Nach einer ausreichenden Stärkung führt die Strasse oberhalb des Rifugio noch ein paar Kehren nach oben, bevor es auf schottrigen Untergrund geht. Durch den Wald, dann wieder über freie Flächen, fahren wir auf dem Weg 744 in Richtung Gorghi. Der erste Abschnitt ist als flach zu bezeichnen, bevor der breite Schotterweg mehr und mehr abfällt. Nun wird es auch vom Untergrund her etwas grober.

Auf einem Forstweg, der ab und an von steilen, betonierten Rampen unterbrochen wird, geht es über das Croce di Bodinga nach unten. Die Rampen stellen bei der Auffahrt in umgekehrter Richtung die konditionelle Herausforderung dar. Am Croce die Bodinga kann man die Aussicht in Richtung Riva genießen. Hier zeigt auch ein Single-Trail (S2) ab, der bei Varignano auf unsere Aufstiegsroute trifft.

Der Weg 744 führt unbeirrt auf Schotter weiter ins Tal. Bei Rancion, auf etwa 835 Metern Höhe, trifft man auf eine Kreuzung. Links geht es an einer Mauer entlang noch ein paar Meter „gesittet“ nach unten, bevor ein weiterer Single-Trail (S1) folgt. Geradeaus bliebt der Weg technisch leicht.

Wir halten uns immer rechts. Der Untergrund wechselt schließlich auf Asphalt. An einem Parkplatz ist auf der rechten Seite ein Trinkwasserbrunnen. Nun geht es auf der breiten Fahrstrasse hinunter ins Örtchen Cavola und weiter nach Ville del Monte, unterhalb des Tenno Sees. Bei unserer Abfahrt haben wir die Hauptstrasse gewählt, wenngleich links und rechts immer wieder Abzweigungen auf einen Single-Trail möglich sind.

Oberhalb Tenno
Oberhalb Tenno

In Ville del Monte geht links es auf die viel befahrenen Verbindungsstrasse in Richtung Tenno. Die Burg ist schon von weitem sichtbar. Sie markiert auch das Ende der Fahrt auf der Hauptstrasse. Zwar kann man auch auf dieser rasant in Richtung Cologna abfahren, schöner ist aber die darüber liegende Alternative.

Von Tenno zurück nach Arco

Kurz nach der Burg beginnt auf der linken Strassenseite ein kleiner Weg der, immer oberhalb der Hauptstrasse, ebenfalls nach Cologna führt. Dort angekommen geht es links ab über die Olivenhaine zurück zum Ausgangspunkt.

Auch hier weisen Schilder immer den Weg. In steilen Kehren geht es, abermals durch Olivenhaine, hinunter nach Varignano. Dort halten wir uns links und erreichen schließlich über Chiarano wieder den Ausgangspunkt. Die große Kirche in Arco.

Am Ende der Tour stehen gute 31 Kilometer und knapp 1200 Höhenmeter auf dem Tacho. Dazu kommen die zahlreichen wunderschönen Bilder im Kopf.

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