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San Giovanni al Monte

Auch wenn es oft unsere Eingewöhnungstour am Gardasee ist. Gut 1.000 Höhenmeter sind es allemal.

Von der großen Kirche in Arco geht es zunächst in westlicher Richtung zum örtlichen Krankenhaus. Nach ein paar weiteren Einfahrten fahren wir rechter Hand ab nach Chiarano. Die asphaltierte Strasse ist bald verlassen und die Route führt zunächst auf schmalen gepflasterten Wegen durch das kleine Örtchen. Nun beginnt der Anstieg durch die Olivenhaine.

Durch die duftenden Olivenhaine nach oben

Auffahrt von Arco durch die Olivenhaine
Auffahrt von Arco durch die Olivenhaine

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Bei heißer Witterung und zu späterer Stunde kommt man nicht nur des teils steilen Anstiegs wegen ins Schwitzen. Oft „steht die Luft“ in den terrassenartig angelegten Gärten. Überall duftet es. Riesige Rosmarinbüsche wachsen auf und an den mit Steinen eingefassten Wänden. Der Untergrund ist pflasterähnlich und daher in den steilen Ansteigen recht „knackig“. Die gesamte Umgebung lohnt aber diesen Anstieg, der sich durch den Olivenhain bis zu einer Fahrstrasse schlängelt. Diese führt, von Varignano kommend, hinauf nach San Giovanni al Monte.

Nach dem Motto „viele Wege führen nach…“ geht es kreuz und quer hinauf. An den Steinwänden weisen auch Schilder in Richtung San Giovanni. Schließlich ist die Fahrtstrasse erreicht, die letztlich bis zum Zielort führt. Mit mäßiger Steigung geht es zunächst an dem kleinen Ort Panaro vorbei, bevor die Strasse im Wald wieder steiler zu steigen beginnt. Einige Kehren führen hinauf zu einem Aussichtspunkt, der neben einer willkommenen Rast, auch einen tollen Blick zum Nordufer des Gardasees bietet.

Aussicht von der Auffahrt nach San Giovanni al Monte auf den nördlichen Gardasee
Aussicht von der Auffahrt nach San Giovanni al Monte auf den nördlichen Gardasee

Oberhalb von Arco in Richtung Dro

Auf der wenig befahrenen Strasse geht es anschließend wieder etwas flacher den Hang entlang nach Norden. Rechts unterhalb kommen die Orte Dro und Drena mit den Sarca-Tal und der Marrocche di Dro, dem größten nacheiszeitlichen Bergsturzgebiet der Alpen, in Sicht. Bei Drena gibt es übrigens einen wunderschönen Schluchtensteig der auch in diesem Blog beschrieben ist.

Links der Strasse führen für die Trail-Fans immer wieder schmale und felsig-schottrige Pfade ab. Die können sowohl zur Auf-, als auch zur Abfahrt genutzt werden. Wir bevorzugen immer die Auffahrt über die Strasse, die nach einer längeren flacheren Passage schließlich wieder in Kehren nach oben führt. In San Giovanni al Monte angekommen gibt es auf der Terrasse im Rifugio neben einer tollen Aussicht Pasta, Getränke und alles, was es braucht um den inneren Akku wieder aufzuladen

Abfahrt durch die Olivenhaine zurück nach Arco
Abfahrt durch die Olivenhaine zurück nach Arco

Die Rückfahrt erfolgt auf demselben Weg, ohne die Abfahrt links in den Olivenhain oberhalb von Arco zu verpassen.

Ein Tipp dazu:

Den Orangen verkleideter Parabolspiegel auf der rechten Strassenseite beachten. Durch den Olivenhain lohnt es sich die ein oder andere Variante zu probieren. Bleibt man lange genug am Hang auf der linken Seite, so kann man fast bis zur Burg von Arco und dann direkt in die Altstadt abfahren.


Falls Dir die Tour bis zum Rifugio noch nicht reicht, dann schau Dir doch einmal Verlängerung über Gorghi in Richtung Tenno an. Das lässt die Strecke um gut 19 Kilometer anwachsen. Ein, zwei Höhenmeter kommen auch noch dazu.


Einkehr und Übernachtungs-Tipps in Arco

Wir waren zuletzt im Hotel Garden in Arco untergebracht. Einfache Zimmer, gutes Frühstück und eine super Lage unterhalb des Burgfelsen. Nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt. Alternativ, wer „etwas mehr Sterne“, aber auch nicht weit weg vom Zentrum sein möchte, dem kann ich auch das Palace Cittá empfehlen. Auch ein spitzenmäßiges Frühstücksbuffet!  Extrem gutes Essen, mit ganz besonderem Ambiente, kannst Du im Ristorante Alla Lega im Herzen von Arco genießen (die haben auch Zimmer zu vermieten).


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