Produkttest: Wurfzelt

Produkttest: Wurfzelt

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Das „2 Seconds Easy Fresh&Black von Quechua“ unter der Lupe

Im Rahmen meines Blogs teste ich hin und wieder Produkte rund um das Thema Outdoor. Beim jüngsten Test habe ich mich auf das Abenteuer „Wurfzelt“ eingelassen. Campen ist ja nicht wirklich „mein Ding“. Um es aber vorweg zu nehmen. Es hat riesig Spaß gemacht, das Ding „unter erschwerten Bedingungen“ auszuprobieren, auch wenn ich sicher nicht zum „Dauer-Camper“ werde.

2 SECONDS_2P_F&B_Packshot1(c)DECATHLON-kleinZum testen ging es auf das Immenstädter Horn. Hier oben gibt es zur Sicherheit eine Schutzhütte, die als Alternative dienen kann. Sicher ist sicher. Die Wetteraussichten waren „so lala“. Stabil. Wolkig. Regen. Kurzum: immer wieder wechselnd.  Perfekte Bedingungen also für den Praxistest. Persönliche Anmerkung: Ich hätte vorher auch mal die Windspitzen in der bevorstehenden Nacht checken sollen. Alles andere als „lau und leise“. Egal. Wir waren nun schon einmal oben. Also probieren. 

Aufbauanleitungen sind weiblich

Nach dem Aufstieg und dem Genuß der Aussicht ging es an den Aufbau. An dieser Stelle sei bemerkt, dass Bedienungs- oder Aufbauanleitungen und Männer genauso wenig zusammenpassen, wie „nach dem Weg fragen“. In diesem Fall wäre es zwar von Vorteil gewesen. Es wäre aber definitiv zu Lasten des Spass-Faktors gegangen.

Der „große Wurf“? Da hab ich wohl was falsch verstanden 😉

„Ausgepackt, hochgeworfen und fertig ist die Laube.“ So hab ich mir das zumindest vorgestellt. Gesagt, getan. Übrigens: das verpackte Zelt ist zwar wirklich klein, besonders handlich in Sachen „Transport am Rucksack“ ist es aber nicht. Sicherlich wäre es an einem großen Tourenrucksack besser zu befestigen, an einem Tagesrucksack ist es eher eine Herausforderung. Mit ein paar Kniffen und kleinem Karabiner geht es aber ganz gut.

Nun denn. Raus aus der Schutzhülle, hochgeworfen. Platsch. Das „Wurf“Zelt flog und kam, ähnlich geräuschvoll wie ein Müllsack, am Boden an. Aufgebaut? Fehlanzeige. Zweiter Versuch. Moment. Da sind noch „farbige Steckverbindung“. Vielleicht vorher lösen? Logisch. Gelöst. Hochgeworfen. Und siehe da. Klatsch. Das Geräusch war dasselbe. Das Ergebnis nur minder befriedigend. Okay. Noch ein Versuch. Aber irgendwie kommt auch dieses Mal nur Gelächter auf. Also findet der letzte „Wurf“ manuell statt.

 

Immerhin. Wie es (endlich) so dasteht, macht das Wurfzelt eine gute Figur. Noch ein paar Heringe gesetzt, zwei Schnüre angebracht und gespannt. Fertig. An dieser Stelle möchte ich auf die Videos hingewiesen, die auf der Webseite des Herstellers Decathlon angeboten werden. Eindringlicher Tipp: angucken, und irgendwie scheint das ganze wirklich einfach zu sein 😉

Ein Öffnung auf der Rückseite, eine weitere, mit Reissverschluss zu öffnende an der Rückseite sowie zwei an den Seiten sorgen für ausreichend Belüftung. Der Eingang lässt sich mit zwei „Türen“ verschließen. Das Zelt bietet definitiv ausreichend Platz für 2 Personen – auch mit 1,91 Meter Körpergröße.

Wurfzelt DecathlonWetterfest?

Zurück zu den zuvor erwähnten Wetterbedingungen. Der Regen blieb zwar aus, dafür war der Wind in dieser Nacht echt heftig. Das Zelt? Kein Problem. Laut war es. Klar. Aber ansonsten gibt es in diesem Punkt nichts zu beanstanden. Was das Wurfzelt auch noch auszeichnen soll: „bei Tagesanbruch geweckt werden gehört ab sofort der Vergangenheit an“. Dieses Produktmerkmal kann ich definitiv unterstreichen. Die klare Vollmondnacht. Nicht mitbekommen. Den Wecker um 5:15 Uhr (wir wollten den Sonnaufgang sehen) zwar mitbekommen, aber eher ungläubig nach draußen geschaut. Fast schon taghell. Irre. Der Sonnenaufgang fiel aufgrund des Wetters im Übrigen nahezu „ins Wasser“, aber das nur nebenbei bemerkt.

Der letzte Akt

Bevor das Wetter sich von „so lala“ in „hurra, das tut der Natur auch gut“ wandelte, ging es ans einpacken. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass man zu Zweit sein muss, um diese Herausforderung zu bewältigen. Das Video auf der Hersteller-Webseite hat mich eines besseren belehrt. Aber wie bereits erwähnt: „Aufbauanleitungen? Brauch ich nicht!“  Erster Versuch. Hmmmm. Geht nicht wirklich in den Transportsack. Irgendwie sollte man sich die Anleitung, die in der Transporttasche angebracht ist, doch mal zu Gemüte führen. OK. So geht das… Zweiter Versuch. Sieht komisch aus. Dritter Versuch. Zu Zweit und mit vereinten Kräften gelingt es, das Zelt in seine „urspüngliche Form“ zurück zu versetzen und vor dem nahenden Regen den Abstieg einzuläuten.

Fazit: empfehlenswert

Test Wurfzelt 2 Seconds Easy Fresh&Black von QuechuaAus meiner Sicht ist der Transport, sofern man nur „per pedes“ unterwegs ist, herausfordernd, aber nicht unmöglich. Das Gewicht mit 3,3 kg ist akzeptabel, wenngleich kein Leichtgewicht. Der Aufbau, wie auch das Einpacken sollte vorab mal geübt  werden (und Männer: so sinnlos sind diese Anleitungen wirklich nicht ;)). Das Preis-Leistungsverhältnis empfinde ich angesichts der sehr guten Verarbeitung und auch angesichts des Versprechens, das Tageslicht „abzuschalten“ als absolut fair. Was ich leider nicht testen konnte, war die Tatsache, dass das Zelt aufgrund der verwendeten Materialien die Innentemperatur auch bei Sonneneinstrahlung um etwa 17 Grad Celsius im Vergleich zur Außentemperatur reduziert. Aber auf das Wetter, das an diesem „Test-Tag“ herrschte, bin ich ja an der ein oder anderen Stelle eingegangen. Für mich, der jahrelang nicht mehr die Nacht in einem Zelt verbracht hat, war es ein besonderes Erlebnis und ist defintiv ein Aufruf neue Dinge auszuprobieren, denn das heißt „Leben spüren„.

Übrigens: das Motto des französischen Sportartikelherstellers Decathlon „Gemeinsam Sport erleben und möglichst vielen Menschen die Freude am Sport ermöglichen“ ging bei diesem Praxistest definitiv auf. 

 

Sponsored Post: Dieser Artikel wurde von Decathlon sowohl finanziell als auch mit der kostenlosen Bereitstellung des Wurfzelts „2 Seconds Easy Fresh&Black von Quechua“ unterstützt, was jedoch keine Auswirkung auf das Ergebnis und die redaktionelle Unabhängigkeit des Artikels hat.  
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