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Das Rifugio Nino Pernici

Nino Pernici – mit dem MTB von Riva auf 1.600m Höhe

Gut 26 Kilometer und gut 1.800 Höhenmeter. Das die Kurzform der Mountainbike-Tour von Riva del Garda auf das Rifugio Nino Pernici. Und das ist nur die einfache Wegstrecke.

Mit diesen Eckdaten kommt die Tour durchaus an die Tremalzo-Tour heran, ist aber in Sachen Streckenlänge noch deutlich länger als vergleichsweise die Biketour zur Malga Campei. Die weist aber zumindest in Sachen Hinfahrt einen ähnlichen Bodenbelag auf.

Von Riva über die Ponale Strasse zum Ledro-See

Die Ponale Strasse dient der Auffahrt zum Ledro See Die Ponale Strasse dient der Auffahrt zum Ledro See

Wie so viele Touren die in Riva del Garda starten, führt auch diese Strecke zunächst über die wunderschöne Ponale Strasse hinauf in Richtung Ledro See. Auch hier sei für die Rückfahrt wieder einmal das Ausflugscafé Ponalealto erwähnt.

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Die genaue Routenführung habe ich im Blogbeitrag der Tour auf den Tremalzo bereits beschrieben.

Daher hier nur kurz: nach dem Ausflugscafé halten wir uns rechts und fahren auf der asphaltierten und für den öffentlichen Verkehr gesperrten Strasse weiter nach oben. Nach einem Tunnel folgt ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse die Riva mit Biacesa verbindet. Aber bereits nach wenigen hundert Metern geht es links über eine Brücke und dann rechts ab auf einen breiteren Wander- und Radweg der über Biacesa nach Molina di Ledro und schließlich hinauf zum See führt.

Am See entlang nach Bezzecca

Während sich auf der bisherigen Auffahrt Schotter und Asphalt immer wieder abwechseln, geht es nun im Uhrzeigersinn auf Asphalt um den Ledro See. Auf dem ersten Teil bis zum Campingplatz werden uns auch Autos und teilweise Busse begegnen. Der Verkehr hält sich aber in Grenzen.

Um das südliche Seeende herum führt die Strecke an einem Campingplatz vorbei in ein Wohngebiet. Immer auf der Vorrangstrasse bleibend beginnt am Ende des Wohngebietes ein Waldweg, der in leichtem Auf und Ab am Westufer des Sees bis nach Pieve die Ledro führt. Dort angekommen bleibt man entweder am Ufer und fährt dort an den Campingplätzen vorbei nordwärts, oder man nutzt die Beschilderung der wenig befahrenen Strassen oberhalb des Sees in Richtung Locca.

Nach der Querung der Hauptstrasse geht es am nördlichen Ortsrand auf einem Fahrradweg leicht bergauf weiter. Auf den asphaltierten Wegen und teils befahrenen Strassen erreichen wir schließlich Locca, bevor es auf Höhe Lenzumo in den langen finalen Anstieg geht.

Die Passstrasse zur Malga Trat und weiter zum Rifugio

Unterhalb der Malga Trat, kurz vor dem Parkplatz Unterhalb der Malga Trat, kurz vor dem Parkplatz

 

Gut 6,5 Kilometer und 700 Höhenmeter geht es nun auf der asphaltierten Strasse hinauf. Kehre für Kehre schlängelt sich die Route durch den Wald unterhalb der markanten Bergspitze La Rocca. Je später der Tag, desto mehr Hitze staut sich am Berghang. Daher sollte man ausreichend Wasser mit auf die Tour nehmen. Erst kurz vor dem Parkplatz unterhalb der bewirtschafteten Malga Trat (hier endet der asphaltierte Teil der Strecke) kommt ein freies Feld in Sicht und sorgt somit für den ein oder anderen Luftzug.

Ab dem Parkplatz dominiert wieder Schotter den Untergrund. Ein breiter Wirtschaftsweg führt an der Malga Trat vorbei. Nun taucht der Weg abermals in den Wald ein. Er wird zusehends enger, aber nie zu einem wirklichen Single Trail. Im Wald wird es aber dennoch technischer und auch die Steilheit nimmt für einen kurzen Moment zu. Die hölzernen Wasserrinnen stellen aber die einzigen größeren Hindernisse dar, bevor der Bergrücken auf Höhe des Rifugio Nino Pernici erreicht ist.

Nun gilt es nur noch ebenerdig die letzten Meter auf dem Bergweg zu bewältigen, bevor die Terrasse des Rifugio erreicht ist. Die Aussicht über das weit bewaldete Tenno Tal ist bei einem frischen Getränk und einer Portion Spaghetti einfach herrlich. Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg. Trail Fans können auch die Abfahrt zur Malga Grassi wagen. Diese erfordert aber neben dem technischen Vermögen auch das entsprechende Material. Stichwort Fully. Der Trail beginnt auf Höhe des zuvor erwähnten Bergrückens und führt mit den Schwierigkeitsstufen S1 bis S3 ins Tal.

Aber auch die Abfahrt über die Passstrasse macht Laune und hält im Anschluss an den Ledro See( der auch auf dem nun linken Seeufer umfahren werden kann) immer noch das Ausflugscafé Ponalealto, mit einem der schönsten Aussichten auf den Lago di Garda bereit. Mit dieser „normalen“ Abfahrtsroute, ist die Tour auch für E-Bikes gut zu meistern.


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