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Rasante Abfahrt nach San Martino

Monte Velo – coole Tour an heißen Tagen

Mountainbiketouren am Gardasee sind im Frühjahr und im Herbst ein Hochgenuss! Natürlich auch im Sommer. Wer an allzu heißen Tagen aber eine etwas schattigere Tour sucht, der wird am Monte Velo fündig.

Von Arco aus beginnt diese Rundtour unterhalb der Burg. Es geht zunächst entlang über die Sarca und schließlich entlang der Strasse in das Örtchen Bolognano. Beginnt man die Tour in Torbole, was ich vor einigen Jahren auch schon gemacht habe, so fährt man am besten die Nebenstrecke hinauf nach Nago di Torbole, ein zwei Kehren an der Hauptstrasse wieder nach unten, und fährt dann unterhalb der Verbindungsstrasse zwischen Nago und Arco nach Bolognano.

In Bolognano ist der Monte Velo bereits groß ausgeschildert. Zunächst die Passstrasse, die auch von Rennradfahrern gerne zum Rifugio Monte Velo genommen wird, dann der Weg Nummer 759.

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Auffahrt zum Rifugio Monte Velo und zur Malga Zanga

Von Bolognano aus geht es gut 800 Höhenmeter nach oben. Der befestigte Untergrund ist bald Geschichte und es geht auf Schotter nach oben. Der breite Forstweg wird uns die nächsten eineinhalb Stunden nach oben immer begleiten. Mal etwas tiefschottriger, dann wieder etwas sanfter, aber immer stetig bergauf.

Herrliche Aussicht auf Arco
Herrliche Aussicht auf Arco

Bemerkenswert ist eine nahezu nicht enden wollende, zwei Kilometer lange Gerade. Nicht durchgängig im Wald, aber immer gut beschattet geht es weiter und weiter in Richtung Tre Croci. Das Ende der Geraden markiert zugleich den etwas steiler werdenden Anstieg. In sieben, acht Kehren geht es durch den Wald nach oben. Die kleinen Rampen werden aber immer wieder durch kurze flache Stücke unterbrochen.

Schließlich ist auf etwa 950 Metern Höhe eine Abzweig erreicht. Rechts ab käme man in Richtung Loppio und Mori. Mehr oder minder geradeaus wird der Weg zusehends flacher. Entlang der Höhenlinien des Monte Creino geht es in Richtung der Passstrasse, die von Bolognano kommend nach Santa Barbara führt.

Nach zwei Kehren auf der Strasse ist schließlich das Rifugio Monte Velo erreicht. 12 Kilometer stehen bis hier auf dem Tacho. Zeit für ein frisches Getränk und eine kleine Stärkung auf 1.020m Höhe. Am Parkplatz des Rifugio links ab erreicht man ein paar Meter weiter auch den Abzweig zur Malga Zanga, die ebenfalls zur Einkehr einlädt. Im Gegensatz zum Rifugio Monte Velo liegt die Malga Zanga auf einer freien Fläche, gut 100m oberhalb. Eine tolle Aussicht, leckere Brotzeit und ein sehr freundlicher Empfang warten dort. Der Weg dorthin ist breit und gut befestigt.

Abfahrt nach San Martino und zurück nach Arco

Nun geht es nordwärts. In leichtem Auf und Ab fahren wir entlang der Hänge des Monte Stivio wieder auf einem breiten Schotterweg. Immer wieder öffnet sich die Aussicht in das Sarca Tal und auf Arco. Gut 5 Kilometer nach dem Rifugio Monte Velo ist der Abzweig hinauf zur Malga Campo erreicht. Auf diesem Abschnitt der Tour hat man die meiste Sonne und die beste Aussicht. Etwa 400 Höhenmeter wären es noch bis zur unbewirtschafteten Hütte, die wunderschön auf einer Hochebene liegt. Von dort könnte man auch über eine Fahrstrasse nach Drena hinab fahren.

Auf der ursprünglichen Strecke geht es nun durch den Wald bergab in Richtung Carobbi. Wir halten uns dabei immer links, bis zu einer Spitzkehre hinter einer Schranke. Von dort geht es mit einer kurzen Zwischensteigung südwärts zurück in Richtung Arco. Hinter Carobbi wechselt der Untergrund auf Asphalt und teilweise auf Kopfsteinpflaster. Gemütliches Ausrollen ist angesagt. Es geht durch die Kastanienwälder bei Troiana bevor es oberhalb von San Martino an den Kletterfelsen des Vastre vorbei ins Tal geht.

Unten angekommen gibt es mehrere Möglichkeiten für den Rückweg. Wir sind wieder etwas in Richtung Norden gefahren, wo wir die Strasse zwischen Arco und Dro überquert haben und zum Radweg an der Sarca gefahren sind. Dort  lädt ein kleiner Imbisswagen zu einem finalen Stop ein, bevor es entlang der Sarca zurück ins lebendig-schöne Arco geht.

Zurück in Arco
Zurück in Arco

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