Großer Krottenkopf, 2657m

Großer Krottenkopf, 2657m

Eingetragen bei: Bergtouren, schwere Bergtouren | 5

Den Großen Krottenkopf kann man entweder von der deutschen oder der österreichischen Seite aus besteigen.

Konditionell anspruchsvoller ist der Weg von der Spielmannsau über die Kemptener Hütte. Fährt man mit dem Rad von Oberstdorf aus zur Materialbahn der Kemptner Hütte, so kann man für die gesamte Tour mit Rast von und nach Oberstdorf ca. 10,5 Stunden einplanen.

Auf dem Weg zum Herrmann-Kar-See
Auf dem Weg zum Herrmann-Kar-See

Natürlich kann man auch auf der Kemptener Hütte übernachten und die Tour somit aufteilen. Die andere Variante startet von Elbigenalp aus und überquert sozusagen den Gebirgskamm von Süd nach Nord mit Ziel Oberstdorf. Die Tour dauert bis zur Spielmannsau etwa 7,5 Stunden.

Der Krottenkopf
Der Krottenkopf

Zunächst führt die Route auf einem Waldweg, anschließend dem Balschtebach entgegen von 1040 auf 2131m zur Hermann-von-Barth-Hütte. Von hier aus steigt der Weg in felsigem Gelände zur 2320m hoch gelegenen Schafscharte und weiter zum Hermannskarsee. Nach den letzten steilen Metern erreicht man die Krottenkopfscharte, von der es rechts hinauf über ein Schotterfeld und anschließend über einige Platten zum Großen Krottenkopf hinauf geht.

Der Abstieg erfolgt zunächst auf demselben Weg zurück zur Scharte, dann in steilen Kehren rechts bergab, bevor der Weg erneut unterhalb des Muttlerkopfs ansteigt. Nun führt der Weg über Wiesen hinunter zur 1844 m hoch gelegenen und meist gut besuchten Kemptner Hütte.

Nach einer kleinen Stärkung geht es hinunter, dem Sperrbach folgend in Richtung Spielmannsau. In der Oberauhütte oder dem Gasthof Spielmannsau kann man sich nochmals für den (nicht ganz so schön zu laufenden) Weg Richtung Oberstdorf stärken. Als Alternative bietet sich das Pendeltaxi vom Gasthof Spielmannsau an.

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5 Antworten

  1. Ex-Bergfex

    …deine Geißhorntour machte ich 1986 während meinem freien Tag. War diese Jahre, `85 – `89 immer Betreuer für unsere Schwerstkörperbehinderte aus meiner Arbeitsstelle welche im Isnyer Stephanuswerk 1985 – 89 immer ihren 3-wöchigen Urlaub machten. Da bekam jeder Betreuer/In seine 1-2 freine Tage zur freien Verfügung. Die Kollegen/Innen wollten da immer nur lange ausschlafen usw.; ich bin aber meist schon beim ersten Tageslicht mit dem Auto in die Allgäuer rüber. Tannheimer Berge bis Kleinwalsertaler Gipfel waren meine Tagestouren. Nur im ersten Jahr machte ich meine Betreungszusage davon abhängig dass 2 freie Tage bekomme denn ich wollte einfach nach 18 jahren Bergabstinenz wieder den Heilbronner Weg machen und es war HERRLICH!!! Wenn man sonst im hohen norden festhängt. Nebelhorn – Laufbacher Eckweg – Prinz Luipold Haus und andertags den Hochvogel welchen ich 1967 das erste Mal bestiegen habe als Tagestour ab Hinterhornbach/Gasthausparkplatz Alpenrose oder so. Den Bäumenheimer Weg rauf und andere Seite runter mit über Kalten Winkel absteigen und rechts queren zum Fuchsen(???)sattel oder so und wieder über Schwabeggalpe runter ins Tal. Wie hier im Internet lesen konnte ist dieser Bäumenheimer Weg nun gesperrt wegen Felsabbruchgefahr. Klar, irgendwann passiert dies dann auch. Trotzdem sind/waren beide Anstiege wunderbar weil man zwischendurch immer wieder auf die nächste Stufe klettern durfte. Der Hochvogel war mein Liebster! Insgesamt 6x >1967, 1988 mit 16-jährigen Sohnimann ab Nebelhornbahn rauf – Laufbachereck Weg bis dorthin hinunter bis der Weg vom Himmeleck her dazukommt und dann wieder aufwärts und zum Schluß, kurz bevor man das P.L.Haus sieht, diese 3 Serpentinen um dann fast eben den Rest rüber zum Haus. Dann wieder im verlauf meiner 3 Allgäuer Hüttentouren 190-92 und das letzte mal 1996 wiederum beim einem Isnyer Betreuungsurlaub. Wenn man auf dem Nebelhorn oben ist egal Sommer oder Winters weil ich immer mitte März immer von Sonntag (Anreise) bis Freitag (Abreise) 1 Woche Hüttenurlaub im Edmund-Probst-Haus bei der Bergstation 1994 bis 2000 gemacht habe zum Skifahren. Ich wollte auch Winters nicht auf das Berghütten“feeling“ verzichten! 2000 nur noch Winterwinterwege wie auf dem Gottesackerplateau beim Hohen Ifen usw. Im Katastrophenwinter in Ischgl/Galtür, da konnte ich auch nicht skilaufen wegen zuviel Lawinengefahr diese Tage auch bei uns Oben. Nach dem allerletzten Mal in 2000 auf Ski stehen dann einen Monat drauf Hüft-TEP und das war es dann mit Skilaufenhobby. Mein Gott, ich kann nicht aufhören weil die Erinnerungen zu schön sind!!! Tschüssi, bergfex Manne

    • Der Hochvogel zählt auch zu meinen Favoriten 🙂

      • Ex-Bergfex

        Nochmal Hochvogelwenn es stimmt dass der österreichische Anstieg, der Bäumenheimer Weg nun gesperrt ist dann freu ich mich ja dass ihn vor 50 Jahren machen konnte. 😉

      • Ex-Bergfex

        Nochmal Hochvogel wenn es stimmt dass der österreichische Anstieg, der Bäumenheimer Weg nun gesperrt ist dann freu ich mich ja dass ihn vor 50 Jahren machen konnte. 😉

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