Anzeige:
Auf dem Weg zur Sebenalpe

Brentenjoch, 2.001m – Wanderung zwischen Pfronten und Grän

Diese Wanderung führt von Grän im Tannheimer Tal über die herrlichen Wiesen der Sebenalpe auf das 2.001m hohe Brentenjoch.

Ausgangspunkt ist Wanderparkplatz im Enge Tal. Auf der Verbindungsstrasse zwischen Grän und Pfronten im Allgäu. Das Park-Tagesticket kostet 4€, es gibt aber auch 2 und 4 Stunden Tickets.

Weg in Richtung Aggenstein

Vom Parkplatz aus beginnt diese Wanderung in Richtung der Bad Kissinger Hütte und dem Aggenstein. Ein gemütliches Einlaufen auf einem breiten geschotterten Forstweg. Man kann hier zunächst dem Fahrweg folgen, oder man wählt, den Schildern folgend, die Abkürzung über den schmäleren und steiler ansteigenden Bergweg.

Anzeige:

Über Wurzeln und kleinere Felsabschnitte geht es nach oben. Der Pfad quert zwei mal den Forstweg. An der zweiten Querung geht es ein paar Meter nach rechts. Hier weisen wieder die gelben Schilder den Weg hinauf zur Sebenalpe und zum Brentenjoch.

Aufstieg zur Sebenalpe

Es geht durch den Wald nach oben. Der Weg steigt stetig, der Aufstieg fühlt sich aber eher gemütlich an. Der Pfad quert mittels einer kleinen Holzbrücke den Seebach. Schließlich kommt am Ende des Waldes eine weite Wanne zwischen Seichenkopf, Füssener Jöchle und den Südhängen des Brentenjoch in Sicht.

Die Alpweiden der Sebenalpe. Eine herrliche schöne Wanne. Viel Gras mit einzelnen Bäumen durchsetzt. Zahlreiche Gemsen äsen an diesem herbstlichen Sonntagmorgen auf der freien Fläche. Der Alpabtrieb ist erst ein paar Tage her. Daher ist die Sebenalpe auch nicht mehr bewirtschaftet.

Über das Vilser Jöchle zum Brentenjoch

An der kleinen Alpe geht es links hinauf auf das Vilser Jöchle. Erst hier geht es etwas steiler zur Sache. Durch den weiten Latschenhang steig der Weg schnell nach oben. Im Rücken baut sich der Allgäuer Hauptalpenkamm auf. Davor die Tannheimer Berge.

Anzeige:

Schließlich führt der Weg zu einem kleinen Gatter auf der freien Fläche des Vilser Jöchle. Und dann reißt urplötzlich das Panorama auf. Unglaublich schön. Gegenüber der Vilser Kegel, darunter die Vilser Alpe. Rechts die Große Schlicke. Links das weite mit Seen gespickte Ostallgäuer Unterland.

Auch hier zeigen sich wieder zahlreiche Gemsen. Links oben ist das Gipfelkreuz des Brentenjoch schon lange in Sicht. Zunächst noch ebenerdig, dann immer steiler geht es hinauf. Leichter Schotter wechselt mit kurzen felsigen Passagen. Alles sehr gut gehbar. Erst gegen Ende wird es vom Untergrund her etwas grobschottriger.

Dann ist der Gipfel erreicht. Ein herrlicher Blick auf Pfronten und den Aggenstein. Im Süden die einmalige Gipfelschau die schon den Aufstieg zu einem Erlebnis gemacht hat.

Normalweg und Varianten

Vom Gipfel aus gelangt man in westlicher Richtung über den Achsel leicht ausgesetzt zur Bad Kissinger Hütte. Ostwärts kann man, ebenfalls ausgesetzt, den Roßberg in die Tour einbauen.

Der normale Weg führt wieder zurück zur Sebenalpe und von dort entweder wieder ins Tal, oder dem Hang entlang in Richtung Bad Kissinger Hütte.

Wir haben auf unserer Tour einen alten, wilden Weg gewählt. Nach dem ersten Abstieg vom Brentenjoch, der Weg wird kurz flacher, zweigt rechts ein in alten Karten noch eingezeichneter und zunächst schwer erkennbarer Weg ab. Der Weg wird im Verlauf immer deutlicher sichtbar. Die Latschen nehmen aber zusehends Besitz von ihm.

Alles in allem ist der Weg aber immer noch gut gehbar und führt, zwischen dem oberen Verbindungsweg über den Achsel und dem unteren Weg zwischen Sebenalpe und Bad Kissinger Hütte, ebenfalls in Richtung der Alpenvereinshütte.

Der alte Weg zur Bad Kissinger Hütte
Der alte Weg zur Bad Kissinger Hütte

Abstieg nach Grän

Kurz vor der Hütte, von rechts kommt kurz zuvor der Weg von den Breitenbergbahnen herüber, geht es links ab in Richtung Grän.

Es folgt ein schöner Abstiegsweg durch den Wald, der allerdings an schönen Bergtagen, und während der Bewirtschaftung der Bad Kissinger Hütte, sehr stark frequentiert ist.

In vielen Kehren schlängelt sich der Pfad über Felsen und Wurzeln, dann auf grobem Schotter schnell nach unten bis zu einem Bach der ebenfalls in den Seebach mündet. Nun sind es nur noch ein paar Meter bis zur Forststrasse, die bereits im Aufstieg gequert wurde.

Nun, entweder den Schildern und dem Bergpfad, alternativ der Forststrasse folgend, geht es hinunter ins Engetal und zurück zum Parkplatz. 

Anzeige:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.