4 plus 1 Klettersteige im Allgäu

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Steiganlagen sind für viele Bergbegeisterte „das Salz in der Suppe“. Und im Allgäu gibt es einige davon. Lange Klettersteige, Touren entlang luftiger Grate oder kurze Steiganlagen. Hier eine kleine Auswahl zur Inspiration und Planung.

Hohe Gänge

Die „Hohen Gänge“ bilden die Fortsetzung des Hindelanger Klettersteigs. Mit den verschiedenen Aufstiegsvarianten können sie aber durchaus als eigene Steiganlage betrachtet werden. Der herrliche Tiefblick in den „Häbelesgund“ und der luftige Grat mit der anschließenden, 10m hohen Leiter sind nur zwei Highlights dieser Tour.

Die hohe Leiter zwischen Breitenberg und Heubatspitze
Die hohe Leiter zwischen Breitenberg und Heubatspitze

Über den Breitenberg, die Rotspitz oder auch über die im Blog beschriebene, ungewöhnliche Variante, aus dem Hintersteiner Tal ist dieser kleine Klettersteig eine wunderschöne Eingewöhnung auf größere Vorhaben.

zu den Hohen Gängen

Salewa Klettersteig

Der jüngste Klettersteig ist ab Oberjoch einfach über die Iselerbahn zu erreichen. Er gliedert sich in drei Teilabschnitte, wobei der erste Abschnitt zum Gipfle des Iseler sicher der schönste und anspruchsvollste ist. Die steile Gipflewand kurz vor dem Iseler hat es durchaus in sich und hatte bei unserem Aufstieg auch eine unwillkommene Überraschung parat.

Unterwegs im Salewa-Klettersteig
Unterwegs im Salewa-Klettersteig

Durchgehend gut gesichert ist der Steig allerdings auch gut frequentiert. Daher lohnt es sich außerhalb der Hauptsaison bzw. frühmorgens oder zum späten Nachmittag hin die Tour zu beginnen.

zum Salewa Klettersteig




Rauhhorn

Das Rauhorn ist kein klassischer Klettersteig. Also in diesem Fall das „plus 1“ der Aufzählung. Die im Gipfelbereich sehr anspruchsvolle Tour, mit einer knackigen Schlüsselstelle am Einstieg, bietet aber derart viele phantastische Eindrücke, weshalb sie unbedingt Erwähnung finden sollte.

Das luftige Rauhhorn mit dem eindrucksvollen Hochvogel
Das luftige Rauhhorn mit dem eindrucksvollen Hochvogel

Die Sicht vom Gipfel nach Süden zum markanten Hochvogel ist ebenso einzigartig wie der Tiefblick auf den funkelnden Vilsalpsee im Tannheimer Tal.

zum Rauhhorn

Hindelanger Klettersteig

Mit gut 4km Strecke zwischen dem Nebelhorn Gipfel und dem Großen Daumen ist dies der längste Klettersteig in dieser Aufzählung. Neben der konditionellen Herausforderung bieten die steil abfallenden Nordwände einen besonderen Adrenalinschub. Viele Gehpassagen zwischen den einzelnen Steigabschnitten geben zudem Gelegenheit das Gipfelpanorama des Allgäuer Hauptalpenkamms in vollen Zügen zu genießen.

Senkrechte Passage in der Mitte des Hindelanger Klettersteigs
Senkrechte Passage in der Mitte des Hindelanger Klettersteigs

Der Hindelanger Klettersteig kann durch mehrere Notabstiege ins „Koblat“ verkürzt werden. Allerdings lohnt es sich in jedem Fall bis zum Koblatsee zu „klettern“.

zum Hindelanger Klettersteig

 

Mindelheimer Klettersteig

Der für mich der schönste Steig im Allgäu führt über die Schafalpenköpfe. Mit Fiderepass– oder Mindelheimer Hütte als Basislager, sind die Eindrücke aus Mindelheimer Klettersteig gerade in den frühen Morgenstunden etwas, was das Herz deutlich höher schlagen lässt. Die Mischung aus Rinnen, Klammern und auch drahtversicherten Steilpassagen ist perfekt.

Die beeindruckende Klammerleiter
Die beeindruckende Klammerleiter

Neben der Leiterbrücke oderhalb der Fiderepasshütte bietet die hohe Klammerleiter einzigartige Ausblicke.

zum Mindelheimer Klettersteig

 




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