Zinken, 1613m

Zinken, 1613m

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Die winterliche Besteigung des Zinken beginnt in Unterjoch.

Blick zurück ins Tannheimer Tal und nach Rehbach
Blick zurück ins Tannheimer Tal und nach Rehbach

Von der Dorfmitte folgt man zunächst dem Fahrweg in Richtung der Unterjocher Skilifte und hält sich anschließend, immer der Beschilderung folgend, links zum Zinken. Nach 10 bis 15 Minuten verlässt man bei den „Zehrerhöfen“ den geteerten Anliegerweg und quert über eine Wiese in den Wald.

Auf dem Bergrücken - Blick zum Wertacher Hörnle
Auf dem Bergrücken – Blick zum Wertacher Hörnle

Am Bach entlang geht es einige hundert Meter in kleinen Serpentinen nach oben, bevor der Weg sich nach rechts neigt und gemächlich ansteigt. Mal durch den Wald, dann wieder durch gerodetes Gebiet erreicht man eine große Alpfläche. Nun beginnt der Weg wieder steiler, in kleinen Kehren, in Richtung des Bergrückens anzusteigen.

Auf dem Rücken angekommen öffnet sich der Blick hinüber in Richtung Jungholz, dem Wertacher Hörnle und hinüber zur Reuter Wanne. Der Untergrund wird nun abschnittsweise felsiger und mit Wurzeln durchsetzt. Es geht in leichtem Auf und Ab dem Rücken entlang in Richtung Gipfel. Die schroffen Felstürme, die schon bei der Anfahrt zum Zinken deutlich erkennbar sind, ragen steil dem Himmel entgegen. In Richtung Jungholz fällt der Rücken felsig steil ins Tal hinunter.

Zinken Gipfel
Zinken Gipfel

Nach einigen Minuten erreicht man ein kleines Gedenkkreuz unter einer Baumgruppe. Von hier aus wird auch bald das Gipfelkreuz des Zinken sichtbar. Noch einige Meter sanft ansteigend, dann beginnt der letzte Abschnitt zum Gipfel. Von vorne kommt der sehr ausgesetzte Verbindungsweg vom Sorgschrofen entgegen. Dieser sollte nur bei absoluter Trittsicherheit und mit entsprechender Erfahrung begangen werden.

Kletterei zum Gipfelkreuz
Kletterei zum Gipfelkreuz

Am Schnittpunkt beider Wege geht es, größtenteils drahtversichert, in leichter Kletterei nach oben. Nach einem kleinen Felsdurchlass führt der Weg teils ausgesetzt und mit einem Drahtseil gesichert hinauf zum Gipfelkreuz. Der Rückweg nach Unterjoch erfolgt auf derselben Route.

Hinweis: bei winterlichen Bedingungen ist der obere Bereich dieser Tour mit Vorsicht zu genießen, da die Wände zum Teil  gefährlich steil ins Tal abfallen und die Drahtversicherungen nicht durchgängig frei sind. Dieser Berg empfiehlt sich bei guter Witterung, wenn möglich trockenem Untergrund, aber in jedem Fall bei geringer Schneelage, damit man die Aussicht gebührend genießen kann. 





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