Walser Geißhorn, 2366m

Walser Geißhorn, 2366m

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Winterlicher Aufstieg zum 2366m hoch gelegenen Walser Geißhorn Ende September.

Diese Tour stand mit insgesamt 2 Tagen und einer Übernachtung auf der Mindelheimer Hütte auf dem Tourenplan. Nicht wegen der Länge, sondern aufgrund des letzten Hüttenwochenendes oberhalb des Rappenalptals. Daher ist auch die recht unterschiedliche Wetterlage auf den Bildern zu erklären.

Panorama vom oberen in das untere Wildental
Panorama vom oberen in das untere Wildental




Der Aufstieg zum Walser Geißhorn beginnt am Bergheim Moser und verläuft, identisch zur Bergtour auf das Kempterle, zunächst über das Wildental. Vom Talboden aus sieht man schon in der Ferne den großen Wasserfall zwischen unterem und oberen Tal. Auf einem breiten Alpweg geht es hinein in Richtung Fluchtalpe, wo der Weg zur Fiderepasshütte abzweigt. Geradeaus beginnt der Aufstieg ins obere Wildental. In zahlreichen Kehren geht es auf einem Pfad, am Wasserfall vorbei, nach oben. Das obere Tal ist schnell über die weitläufige Alpfläche gequert und es beginnt der steile Aufstieg zur Scharten unterhalb des Kempterle. Zunächst schottrig, dann am Fels geht es nach oben. Einige Stellen sind mit Drahtseilen versichert.

Das Gipelfkreuz am Walser Geißhorn
Das Gipelfkreuz am Walser Geißhorn
Schneehuhn an der Scharte unterhalb des Geißhorns
Schneehuhn an der Scharte unterhalb des Geißhorns

An der Scharte grüßt bereits die Mindelheimer Hütte, die nach einigen Minuten leichtem bergab schnell erreicht ist. Der weitere Weg führt rechts an der Hütte vorbei. In einem weiten Bogen unterhalb des Lichelkopfs geht es an einem Kessel vorbei. Am linken Rand des Kessels beginnt der Aufstieg in Richtung Sattel zwischen Wildengundkopf und Geißhorn. In zwei Stufen geht es auf einem schmalen, felsigen Pfad nich oben. Ab der Scharte erfolgt die Querung unterhalb des Geißhorns. Auf 2200m Höhe geht es ebenerdig um die Flanke des Berges und schließlich rechter Hand in Richtung des Rückens (Kennzeichnung „GH“ an der Felswand).

Über den Rücken geht es anschließend schnell und sicher nach oben, wenngleich der Rechte Teil des Berges steil und felsig nach unten abfällt. In kleinen Kehren und schließlich auf direktem Weg am Bergrücken ist das Walser Geißhorn schnell erreicht.

Zwar war die Sicht und auch die Witterung am Tag unseres Aufstiegs alles andere als perfekt um das sicherlich großartige Bergpanorama zu genießen, dafür bereiteten Schneehühner an der Scharte unterhalb des Geißhorns und Steinböcke kurz vor dem Gipfelkreuz eine einzigartige Kulisse.

Mehr Aufnahmen der Steinböcke am Geißhorn findest Du hier. 

Winterpanorama an der Mindelheimer Hütte
Winterpanorama an der Mindelheimer Hütte

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