Stuiben, 1749m

Stuiben, 1749m

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Wunderschöne Bergtour im „Reich des Nagelfluh, von Gunzesried Säge über das „Wiesach“ auf den Stuiben.

Aufstieg über das Wiesach
Aufstieg über das Wiesach

Diese Bergtour beginnt am Parkplatz des Ostertobels, an der Brücke vor der Gunzesrieder Säge. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite führt ein zunächst breiter Schotterweg entlang des Bachs in ein paar Kehren nach oben. Immer den Wegweisern folgend ist der letzte Hof schnell erreicht und ein schmaler Pfad für zunächst über eine Wiese, dann durch den Wald, in kleinen Kehren in Richtung „Wiesach“.

Nach etwa 20 Minuten erreichen wir die freie Weidefläche, queren den dortigen Feldweg und steigen oberhalb des Weilers weiter nach oben. Der Weg führt sehr abwechslungsreich durch den Wald, vorbei an alten, moosbehangenen Buchen nach oben. Mal flacher, dann wieder steiler erreichen wir schnell an Höhe. Der Nagelfluh prägt die Umgebung und formt spannende Felsblöcke und türmt bizarre Wände links und rechts des Weges auf.




Aufstieg zum Stuiben
Aufstieg zum Stuiben

Nach einer größeren Lichtung steig der Weg wieder steiler an. Trittsicherheit wird immer wichtiger. In einigen letzten Kehren verlassen wir das bewaldete Terrain und erreichen schließlich den Glattweg der Nagelfluhkette, der den Hochgrat mit dem Steineberg verbindet.

Auf dem Gipfel
Auf dem Gipfel

In leichtem Auf und Ab folgen wir linker Hand dem Grat. Im Hintergrund taucht das Gipfelkreuz des Stuiben auf. Diesen höchsten Punkt der Tour erreichen wir über den teils ausgesetzten Pfad mit beiderseits steil abfallenden Wänden und letztlich über eine, nicht sonderlich schwierige, mit Drahtseilen gesicherte „Steiganlage“.

Vom Gipfel aus führt der Weg zunächst in Richtung Sedererstuiben, der sich mit etwa 15 Minuten zusätzlicher Gehzeit in die Tour einbauen lässt.

Kurz vor der Wanne zwischen Stuiben und Sedererstuiben steigen wir in der in der Karte markierten Variante wieder ins Tal. Über eine weite Wanne führt der Weg in breiten Kehren nach unten. Im Anschluss folgt ein kleines Waldstück, das in kurzen, steilen Serpentinen überwunden wird, bevor wir zur unbewirtschafteten Alpe Ornach gelangen.

Links an der Alpe vorbei geht es weiter in Richtung Autal bevor wir auf der Mautstrasse linker Hand wieder zurück zum Parkplatz gelangen.




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