Sorgschrofen Gipfelkreuz

Sorgschrofen, 1635m

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Kurze, aber dennoch schwere Bergtour auf den 1635m hoch gelegenen Sorgschrofen zwischen Deutschland und Österreich




An der Älpele Alpe - Blick zum Sorgschrofen
An der Älpele Alpe – Blick zum Sorgschrofen

Der Aufstieg hatte schon etwas mystisches an diesem nebeligen Herbsttag. Nur wenige Wanderer und Bergsteiger haben sich an diesem Samstagmorgen nach Jungholz verirrt. Zunächst ging es von Jungholz (Parkplatz an den Skiliften) über den in Richtung Unterjoch gelegenen Ortsausgang zur Älpele Alpe.

Auf breiten Forstwegen ging es im Wald es steil nach oben. Dieser, wenig spektakuläre Wegabschnitt, führte bis zu einer Wiese unterhalb der Älpele Alpe. Ab der Alpe wurde der Weg „pfadiger“ und es ging in Richtung der Bergstation der Jungholzer Skilifte. Jetzt wandelte sich der Weg und er führte, zunächst in steilen Kehren, über niedrig bewachsenes Gelände, auf einen Bergrücken, der fast exakt die Grenze zwischen Deutschland und der österreichischen Enklave Jungholz bildet.

Sorgschrofen Blick ins Unterland
Sorgschrofen Blick ins Unterland

Ohne großen Höhenunterschied ging es auf dem schmalen Pfad weiter in Richtung Gipfelanstieg Sorgschrofen. Nach einigen Gehminuten war der wiederum sehr steile, mit großen Stufen versehene, Aufstieg erreicht. Die Schilder im Talbereich wiesen bereits auf einen ausgesetzten Weg zum Gipfel hin. Hier wurde nun deutlich warum. Zunächst auf lehmigem, dann felsigem Untergrund ging es in steilen Serpentinen nach oben. Der letzte Teil dieses Schlussanstiegs, bei dem etwa 150 Höhenmeter zu überwinden waren, wurde jüngst mit neuen Drahtseilen versichert. In leichter Kletterei waren die letzten Höhenmeter schnell überwunden.
Plötzlich, nach einer kleinen Kante, tauchte im Nebel plötzlich das Gipfelkreuz des Sorgschrofen auf. Linker Hand bricht der Berg steil in Richtung Rehbach ab , rechter Hand wurde der Blick auf Jungholz und das dahinter liegende Wertach ab und an durch den dichten Nebel freigegeben. Vom Vorgipfel noch ein paar Meter bergab und wieder bergauf und der Gipfel des ausgesetzten Sorgschrofen war erreicht.

Sorgschrofen im Nebel
Sorgschrofen im Nebel

Der Rückweg erfolgte auf dem selben Weg wie der Aufstieg, nur dass ab der Älpele Alpe der (mit Wegweisern ausgezeichnete) Abstieg über die Skipiste zum Parkplatz nach Jungholz erfolgte.




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