Siplinger Nadel

Siplinger, 1745m

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Top Trail 2016Der Siplinger ist fast zu jeder Jahreszeit ein lohnendes und äußerst empfehlenswertes Ziel.

Aufgrund der faszinierenden Gesteinsformationen bietet diese Wanderung für Fotografen Motive in Hülle und Fülle! “Schuld daran” ist der sogenannte Nagelfluh, der die zum Teil bizarren Formen zulässt. Dies wird nicht zuletzt an der Siplinger Nadel sichtbar.

Am Aubach
Am Aubach
Gratwanderung
Gratwanderung

Die Tour beginnt an der Hinteren Aualpe (1050m), im Gunzesrieder Tal, welche über eine Maststrasse ab Gunzesried Säge per Fahrrad oder Auto zu erreichen ist. Ein kleiner Parkplatz auf der linken Seite markiert den Ausgangspunkt. Von hier aus geht es etwa zwei Kilometer auf der Strasse hinauf zur Scheidwangalpe auf 1317m. Der Weg führt links an der Alpe vorbei in Richtung Heidenkopf. Sobald man die Höhe gemeistert hat, kann man fast den gesamten Weg einsehen. In einem großen weiten Linksboden geht es hinüber zum Siplinger.

Über einen wunderschönen Gratweg erreicht man zuerst den Heidenkopf (wunderschöne Felsformation) bevor man nach etwas berauf, bergab über den Nagelfluh in Richtung Tourenziel wandert. Eine Felswand mit Durchgang verlangt noch etwas Armarbeit, bevor man auf 1745m auf den Siplingerkopf gelangt.

Nach einer aussichtsreichen Rast geht es nach dem Gipfelkreuz direkt links bergab. Nach kurzer Zeit wird die Siplinger Nadel sichtbar. Vorbei an der Oberen und Unteren Siplinger-Alpe geht es auf einem Waldweg und anschließend über eine Wiese zurück zum Parkplatz an der Hinteren Aualpe. Gerade im Herbst ist der Abstieg durch den mit Laub bedeckten und lichtdurchfluteten Wald ein Genuss.

Der Aubach lädt noch zu einem erfrischenden Bad oder zum Kühlen der Füße ein, bevor eine, trotz der geringen Maximalhöhe von 1745m, wunderschöne Tour zu Ende geht.




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6 Responses

  1. ChristoHutschel

    Der 1746 Meter hohe Siplinger Kopf liegt nordwestlich des Riedberger Horns, zwischen Gunzesrieder Tal und Balderschwang. Er ist eine der seltsamsten allgäuer Berggestalten, die Natur hat hier aus Nagelfluh eine Landschaft wie ein Skulpturenpark, mit steilen Rippen und Felsnadeln, geschaffen. Dazu kommt eine äußerst reichhaltige Botanik.
    Der Rundweg über den Berg ist anspruchsvoll. Es gibt einige steile Stellen über rutschigen Fels und Erde und mitunter ist der Weg vor lauter Pflanzen kaum zu sehen. Geklettert werden muss nicht und ausgesetzt ist der Rundweg nur wenig. Sicherungen gibt es keine. Man sollte den Berg nicht unterschätzen und bereits einige Bergerfahrung haben. Bei Nässe ist von einer Besteigung abzuraten. Hier mein kleines Video dazu. Man kann gut den Schwierigkeitsgrat sehen und einschätzen. https://youtu.be/Ah8kbZR9pKE

  2. Karin Freuding

    Wie lange dauert denn die Tour in Stunden , für Leute, die nicht mehr ganz neu sind 😉 ???

    • Björn

      Hmm. Ich denke wirklich gemütlich 4 bis 4,5 Stunden 🙂

      Ist aber immer schwer zu sagen. Letztens lag noch a bisserl Schnee – daher natürlich etwas schwerer und somit länger. Aber gut zu meistern.

    • Björn

      Tut mir leid für die sehr späte Antwort. Ich würde sie mit gemütlichen 5 Stunden ansetzen 🙂

  3. Daniel Maucher

    Hallo,

    ich habe die Tour letztes Wochenende an einem schönen Samstag zusammen mit meiner Frau gemacht. Wir haben, mit gemütlichem Laufstiel ungefähr 4 1/2 Stunden gebraucht. Es ist eine schöne Route und auf jeden Fall zu empfehlen.

    Das einzige was für uns ein wenig schwer war, war den Anfang zu finden, da die Aualpe leider nicht in Google Maps bekannt ist.

    Wem das ebenso geht hier noch ein kleiner Tipp:

    Das Dorf „Gunzesried Säge“ ins Navi eingeben. Hinter dem kleinen Dorf beginnt dann die beschriebene Mautstraße aus dem Text 🙂

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