Schrecksee, 1813m

Schrecksee, 1813m

Eingetragen bei: Bergtouren, mittelschwere Bergtouren | 8


Die Tour zum 1813m hoch gelegenen Schrecksee gehört nicht zwingend zu den anspruchsvollsten Touren im Allgäu.




Virtuelle RealitätDennoch erfordert sie ein gewisses Maß an Kondition. Lohn der Mühe: ein blau-grün schimmernder Diamant inmitten der Allgäuer Alpen. Übrigens findest Du auf dieser Seite auch ein 3D-Panorama vom Schrecksee. Klicke hierzu einfach auf das nebenstehende Symbol.

 

Aufstieg zum Schrecksee
Aufstieg zum Schrecksee

Los geht es am Ortsausgang von Hinterstein. Direkt hinter dem 2015 neu belebten Bergsteiger-Hotel Grüner Hut (ehemals nur „Gasthaus Grüner Hut“) liegt der Parkplatz. Von hier aus führt ein Wiesenweg geradewegs in Richtung des Gasthof der Konstanzer Jäger.

Zunächst geht es auf einem geteerten Fahrweg leicht bergauf, später auf schottrigem Untergrund wieder hinunter zur Fahrstraße zwischen Hinterstein und dem Giebelhaus. Auf der Fahrstraße geht es nun in etwa 15 Minuten, vorbei am Gasthof der Konstanzer Jäger, zum Elektrizitätswerk Hinterstein. Alternativ kann der bisher zurück gelegte Weg auch mit dem Bus (Pendelverkehr zwischen Hinterstein und Giebelhaus) bewältigt werden.

Direkt nach dem E-Werk geht es links hinauf in Richtung Schrecksee. Der Beschilderung nach dauert der Aufstieg 2 3/4 Stunden. Zunächst über freies Gelände, dann im Schatten spendenden Wald führen kleine Kehren mehr oder minder direkt in der Falllinie nach oben.

Blick nach Hinterstein
Blick nach Hinterstein

Nach gut 30 Gehminuten wird der Weg breitet und auch die Steigung macht für einen kurzen Moment eine Pause. Auf einer kleinen Lichtung breitet sich ein Teich aus. Rechts vorbei geht es, nun wieder ansteigend, weiter nach oben. Der Wald lichtet sich und der Weg führt über offenes Gelände, nur mäßig ansteigend, einer etwa 300 Meter hohen Wand entgegen. Wenige Meter nach einem kleinen Bach geht es in den letzten Anstieg. Von weitem schon erkennt man den Weg, der in der Wand zunächst links ansteigend, dann nach ein paar kleineren Kehren nach rechts abbiegend, nach oben führt. Der Weg ist breit und gut zu begehen. Im oberen Teil trennt ein Zaun den Weg vom abschüssigen Gelände.

Am Ende „der Wand“ geht es über zwei kleinere Hügel, an einer Alphütte vorbei, dem See entgegen. Erst nach der letzten Kehre kommt der funkelnde Bergsee in Sicht und lädt zu einer einzigartigen Erfrischung an heißen Sommertagen ein. Zurück geht es auf demselben Weg, oder aber, man folgt dem Jubiläumsweg in Richtung Prinz-Luitpold Haus oder Willersalp.




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8 Antworten

  1. Dan solevin

    Die Wanderung ist in den meisten Seiten als schwer bis sehr anspruchsvoll aufgeführt bin den Berg heute selber gelaufen und kann sagen vergesst es wenn ich nicht super trainiert seid die Beschreibung hier auf der Seite ist schlecht weg falsch !! Und lockt ungeübte Wanderer in ein gefährliches Gebiet mit Kamera und Chucks und der Aussage das die Beschreibung hier auf eine leichtere Wanderung schließen lässt. PS vom Parkplatz aus sind es einfach 4 Std also zusammen 8 und wenn ihr wie wir keinen Parkplatz bekommt nochmal einfach 30 min länger.

    • Hallo Dan, Danke für Deine Einschätzung. Es ist immer schwer, Touren für jemanden anderen einzuschätzen. Der Schrecksee auf dem Normalweg ist sicher konditionell sportlich. Das Problem mit den von Dir beschriebenen Schuhwerk ist aber aus meiner Sicht ein ganz anderes. Es gibt sehr viele, die Ihre Kondition überschätzen und zudem: Schuhe ohne Schaft haben in den Bergen nichts zu suchen. Trainiert oder nicht. Darauf weise ich im Impressum und in einzelnen Touren immer wieder hin. Die 4 Stunden stimmen sicher. In der Beschreibung (Karte) liegt die Standardberechnung von komoot immerhin auch bei 3. Wobei die Beschreibung selbst keine Wertigkeit enthält. Die Bergtour (nicht Wanderung) ist übrigens auch nicht als leicht, sondern mittelschwer, eingestuft. Wie gesagt, das ist oft sehr subjektiv, daher sind persönliche Einschätzungen anderer immer top

  2. Ich ging die Tour gestern und ich kann mich meinem Vorredner so nicht anschließen. Zum einen handelt es sich nicht um eine Wanderung sondern um eine Bergtour und auch bei den Wegweisern wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine Bergwanderung handelt und griffiges Schuhwerk benötigt wird. Bei der Verwendung von falschem Schuhwerk ist man schlicht und ergreifend selbst schuld und kann dies nicht auf die Beschreibung der Tour zurückführen.

    Ich bin keine Sportskanone, ging in gemütlichem Tempo in ca. 3 bis 3,5 Stunden vom Parkplatz bei dem Hotel bis zum See. Um noch sicher einen Parkplatz zu bekommen (am Wochenende bei schönem Wetter), sollte man wahrscheinlich vor 8 Uhr morgens dort sein, ich kam um halb 9 an und ergatterte den letzten Parkplatz. Weiter unten im Dorf würde man aber wahrscheinlich auch noch einen finden. Der Weg zum See ist gut beschildert und viele Möglichkeiten zum Verlaufen gibt es auch nicht. Nachdem man sich doch sehr viel in der Sonne bewegt, sollte man sich genügend zu trinken mitnehmen (Ich trank 3 Liter).
    Naja, zum See selbst – unglaublich! Das Farbenspiel der Bäume, Felsen, Wiesen und des Wassers, einfach atemberaubend!

    Fazit: Die Tour ist es definitiv Wert gegangen zu werden – aber nur mit den entsprechenden Schuhen 😉

    • Hallo Thomas,
      Danke für Deine Ergänzungen. Die richtige Ausrüstung ist das A&O.
      Das Farbenspiel ist tatsächlich ein beeindruckendes Fest für die Augen. Ich hoffe, Du hattest einen tollen Tag!

  3. Hallo zusammen!

    Ich habe immer ein Problem mit diesen Tour-Bewertungen…. Wir sind sehr oft in den Bergen unterwegs, aber seit 1 Jahr wandern wir auch mit unserem Sohn und nach solchen Aussagen bin ich nicht sicher, ob wir z.B. diese Strecke mit dem Kind (es sitzt in Kraxe) schaffen?! Könnte jemand mir etwas empfehlen?

    P.S. Wir haben immer eine volle Ausrüstung… 🙂

    • Hallo Barbara,

      andere in Sachen Bergsicherheit und Trittsicherheit bzw. Kondition einzuschätzen ist sicherlich genauso schwer, wie die Gesamtbewertung einer Tour. Irgendwo ist alles ja subjektiv 😉

      Aber: mit Kraxe würde ich diese Tour als zu lang und zu steil einstufen. Gerade der Anstieg vom E-Werk hinauf ist anstrengend. Zwar wechselt die Szene bevor man die „Wand“ unterhalb des Schrecksees quert (aus meiner Sicht ist dieser Teil des Aufstieg zwar schottrig aber nicht sonderlich ausgesetzt) – alles in allem bist Du aber in hochalpinem Gelände unterwegs. Eventuell findest Du hier was passendes: http://bergtouren-im-allgaeu.de/Bergtouren/bergtouren/leicht

      Viele Grüße
      Björn

  4. Hallo zusammen,
    Ich bin gestern diese Tour gelaufen und man sollte sich dafür einen ganzen Tag einplanen. Wir sind mit Kindern im Alter von 5 und 8 Jahren gelaufen.
    Die Aussicht und der See sind die Mühe wert gewesen.
    Empfehlenswert außer guter Schuhe sind Wanderstöcke.

    • Hallo Manu! Klasse. Danke für Deinen Beitrag. Der erste Teil ist wirklich steil. Da sind Stöcke beim Auf- und Abstieg absolut empfehlenswert. Ich hoffe Ihr hattet einen superschönen Tag!

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